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Recycling - Altpapier

Das Thema Recycling ist gar nicht so einfach, wie man immer denkt. Es kommt nicht jedes Plastik in den gelben Sack oder in die gelbe Tonne, nicht alle Essensreste kommen in die Biotonne und so ist es auch bei Altpapier. Nicht alles was Papier ist wird im Altpapier entsorgt. 

Aber zuerst einmal die Frage: warum sollten wir denn Papier und Kartons recyceln und was macht denn diesen "Abfall" zu einem so wertvollen Rohstoff? 

Bei der Papierherstellung wird sehr viel Energie benötigt, zudem noch sehr viel Wasser und auch Holz. Daher ist Papier und auch Karton ein sehr wertvolles Produkt. Durch das Recyceln können wir nun die Rohstoffe einsparen und die Umweltbilanz verbessern. 
Für die Herstellung von 1 kg neuem Kopierpapier werden 50 Liter Wasser und ca. 5 Kilowattstunden Energie verbraucht. Bei der Herstellung der gleichen Menge aus recyceltem Papier benötigt man 50% weniger Energie und nur ca. 30% der Wassermenge. Dies macht recyceltes Papier zu einer sehr nachhaltigen Alternative. 

Aber Papier ist nicht gleich Papier, weshalb das Recycling manchmal echt kompliziert wird. Und nicht jeder ist gelernter Papiermacher und erkennt auf Anhieb was in den Recyclingprozess darf und was nicht in die Altpapiertonne gehört und den Prozess stört. Daher gibt es ein paar einfache Tipps, die man sich merken kann, um die Wiederaufbereitung einfacher zu gestalten. 

Ins Altpapier kommt alles was "reines" Papier ist: 

  • Zeitungen/Zeitschriften/Broschüren/Bücher
  • Schulmaterial aus Papier
  • Papiere, Kartons und Pappen aus Büros und Verwaltungen
  • Geschenkpapier und –karton
  • Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton
  • Eierkartons

 

Nicht ins Altpapier gehören alle verarbeiteten, oder beschichteten Papiere: 

  • Verbundmaterialien – Getränkekartons, Coffee-to-go-Becher (Gelber Sack),
  • Tapeten (Restmüll),
  • Wachs-, Paraffin-, Bitumen- und Ölpapiere beziehungsweise -pappen (Restmüll bzw. bei Verpackungen gelber Sack),
  • Thermopapier – Kassenzettel, Fahrkarten (Restmüll),
  • Selbstdurchschreibepapier,
  • Nassfest und/oder fettdicht imprägnierte und/oder geleimte Papiere und Pappen – Plakate, Hamburger-Verpackungen, Backpapier, Muffinförmchen, Trinkhalme (Restmüll bzw. bei Verpackungen gelber Sack),
  • Verschmutzte, restentleerte Papierverpackungen – Pizzakarton mit Lebensmittelanhaftungen oder Pappschalen für Ofengerichte wie Lasagne oder Fisch (gelber Sack)  
  • Mit Kunststofflacken oder -folien hergestellte Lack-, Glacé- und Chromopapiere und -pappen (Restmüll bzw. bei Verpackungen gelber Sack),
  • Papiere mit Klebstoffanwendungen, die sich nicht leicht abtrennen lassen (Haftnotizen, Adressetiketten, Selbstklebeverschluss bei Kuverts) (Restmüll bzw. bei Verpackungen gelber Sack). Eine Ausnahme hiervon sind Papierprodukte, die mit dem Blauen Engel gekennzeichnet sind.

Papier ist immer noch eine nachhaltiger Verpackungsalternative zu Plastik, auch wenn das Papier beschichtet wurde, allerdings muss es dann in einen anderen Recyclingkreislauf gebracht werden und gehört nicht ins Altpapier. 

Es gibt einige Label und Kennzeichnungen an die man sich beim Einkaufen halten kann, damit man weiß, dass man entweder Produkte aus recyceltem Papier kauft oder dass die Rohstoffe nachhaltig angebaut oder verwendet werden. 

  • Der blaue Engel garantiert, dass die Papierfasern zu 100% aus Altpapier stammen. 
  • Chlorfrei gebleicht gibt keine Aussage darüber, ob Altpapier enthalten ist, sondern nur darüber, dass zur Papierbleiche kein Chlor benutzt wurde.
  • FSC und PEFC sind Label für nachhaltige Waldbewirtschaftung. Allerdings sind dies meistens frische Fasern, außer es wird noch zusätzlich gekennzeichnet.

Wenn man sich beim Recycling nicht sicher ist, kurz eine Suchmaschine befragen. Die Recyclinghöfe der Kommunen oder auch die Umweltvereine oder Umweltbundesamt geben auf Ihren Internetseiten Tipps und Hilfestellungen. 

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