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Was sind die Unterschiede zwischen Haar- und Duschseifen?

Seifen sind im Trend, denn sie bieten eine hochwertige und nachhaltige Alternative zu vielen in Plastik verpackten herkömmlichen Produkten.

Für alles gibt es die passende Seife, ob für die Haare, für den Körper, für die Hände oder sogar für den Hund. Aber was sind denn die Unterschiede und kann ich eine Duschseife auch zum Haarewaschen nehmen? 

Alles hängt mit dem Grad der Überfettung zusammen, der in der Regel in % angegeben wird. Eine Kernseife hat 0% Überfettung, d.h. hier wurden die gesamten Fette in der Seife verseift, daher ist eine Kernseife sehr austrocknend, da sie das Fett aus der Haut aufnimmt. Kernseife wird zur Herstellung von Spülmittel oder Waschmittel verwendet, da sie stark fettlösend ist.

Da Haare, sowie auch die Kopfhaut meist sensibler sind und eher auf den Grad der Überfettung reagieren, sind Haarseifen stärker überfettet, d.h. es wird der Seife mehr Öl oder Fette hinzugegeben, die dann nicht verseift werden und so pflegend in der Seife verbleiben. Je empfindlicher und trocken die Kopfhaut und die Haare sind, desto höher sollte die Seife überfettet sein. glatten, fettigen und dünnen Haaren genügt daher eine weniger überfettete Seife.

Verwendet man Haarseifen bei sehr kalkhaltigem Wasser, entsteht sogenannte Kalkseife, welche die Waschleistung der Seife mindern kann und sich auch im Haar absetzen kann. Daher muss man bei sehr hartem Wasser ab und an eine saure Rinse machen, um diese "Reste" zu entfernen. Hier findest du ein Rezept für die saure Rinse

Neben dem Grad der Überfettung ist oft auch ein Unterschied in der Rezeptur der Seife. So werden zum Beispiel unterschiedliche Öle und Fette verwendet. In Haarseifen ist oft Rizinusöl enthalten, da dieses positive Effekte auf die Haare hat. In Duschseifen wird oft auf pflegendere Fette gesetzt, wie Sheabutter, was die Haare wiederum verkleben würde, aber die Haut super pflegt.

Oft werden in den Rezepturen für die Haarseifen die exklusiveren Öle und Fette verwendet, welche auch teurer in der Herstellung sind. Zum Bespiel Argan- oder Avocadoöl.

Es gibt auch festes Shampoo. Hierbei handelt es sich um Shampoo, dem das Wasser entzogen wurde und dadurch in eine festen Form versetzt wurde. Hier lohnt sich ein Blick auf die Inhaltsstoffe, um abzuschätzen, was besser zu einem passt und was auch der Körper besser verträgt. Ein Vorteil von festem Shampoo ist, dass man hier keine Saure Rinse braucht.

Es gibt also Unterschiede zwischen den verschiedenen Seifen. Kennt man die verwendeten Öle und Fette, dann kann man eine Duschseife auch zum Haarewaschen verwenden und umgekehrt. Es sind beides tolle und nachhaltige Alternativen zu den herkömmlichen meist in Plastik verpackten Shampoos und Duschgelen.

Quelle Bilder:

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