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Unterschied zwischen Deo und Antitranspirant

Im alltäglichen Sprachgebrauch machen wir eigentlich keinen Unterschied zwischen Deodorant und Antitranspirant, sondern bezeichnen einfach alles als ein Deo. Ein Stück weit stimmt das auch, da das Antitranspirant meist auch mit einem Duft versehen ist. Jedoch steckt noch sehr viel mehr dahinter.

 © Natürliches Deodorant 2 in 1 / Niyok


Bild der Autorin

von Annika Kuhl

01.10.2021, 10:35 Uhr

Worin liegen genau die Unterschiede zwischen Antitranspirant und Deodorant und was passt am besten zu mir und zu meinem Körper ?

Aber fangen wir erst einmal mit der Frage an, warum wir überhaupt ein Deo brauchen. Warum riecht man eigentlich, wenn man schwitzt? Denn der Schweiß selbst ist eigentlich komplett geruchslos. Schweiß besteht zu 99% aus Wasser und je nachdem wo sich die Schweißdrüsen befinden, sind auch noch andere Inhaltsstoffe im Schweiß enthalten.

Es gibt 2 unterschiedliche Arten von Schweißdrüsen:

Ekkrine Schweißdrüsen:

Diese befinden sich am ganzen Körper. Sie geben eine Flüssigkeit ab, die hauptsächlich aus Wasser besteht. Salze wie Natrium und Kalium, Laktate und Aminosäuren sind weitere Bestandteile. Der pH-Wert ist sauer.

Apokrine Schweißdrüsen:

Diese lassen sich nur in behaarten Körperpartien wie den Achseln oder dem Genitalbereich finden. Der Körper scheidet mithilfe dieser Drüsen auch Proteine und Fette aus. Das Sekret kann daher eine milchig weiße Farbe annehmen. Der pH-Wert ist neutral.

 

Wie entsteht unangenehmer Körpergeruch?

Der Geruch entsteht, wenn der Schweiß mit den auf der Haut ohnehin vorhandenen Bakterien länger Kontakt hat. Diese Bakterien fühlen sich natürlich am wohlsten, wenn es dann auch noch schön warm und feucht ist. Sie ernähren sich vom Schweiß bzw.  hauptsächlich von den enthaltenen Fettsäuren und die dadurch entstehenden Abfallprodukte erzeugen den schlechten Geruch. Diese Bakterien zerlegen die langkettigen Fettsäuren in kleinere Moleküle wie Buttersäure oder Ameisensäure, die für den unangenehmen Geruch verantwortlich sind.

 

Um den Körpergeruch zu bekämpfen, gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten

1) Das klassische Deodorant

(auch Deodorant, latein.: Entriecher) kurz Deo. Deos haben spezielle Inhaltsstoffe, die die Vermehrung der Bakterien hemmen und so die Geruchsbildung verhindern. Meistens ist dies noch mit einem angenehmen und frischen Duft gepaart, sodass die möglichen Gerüche überdeckt werden. Wichtigster Punkt bei einem Deo ist aber, dass man damit nicht die Schweißbildung unterdrückt, sondern die Geruchsentwicklung.

Aber es gibt mittlerweile sehr viele Deos, die durch natürliche Schweißhemmer wie Salbei oder Mikrosilber versuchen auch die Schweißproduktion zu reduzieren. Meist ist das die Herangehensweise von Naturkosmetik.

2) Das Antitranspirant

Wie der Name schon verrät, wird hier versucht die Schweißentwicklung zu unterdrücken. Denn wo kein Schweiß ist, gibt es auch kein Bakterienwachstum. Um die Schweißporen zu verschließen, setzt man auf verschiedene Salze. Meistens sind dies ACH – Aluminiumchlorhydrat oder AZAG – Aluminium Zirkonium Tetrachlorohydrex GLY. Diese Salze bilden zusammen mit dem Schweiß eine Art Gelschicht und verstopfen so die Schweißporen, so dass diese weniger Schweiß abgeben können. Auch hier wird meistens noch mit Duftstoffen gearbeitet, um die möglicherweise auftretenden Gerüche zu überdecken.

 

Muss ich mir Sorgen machen, dass der Körper nicht mehr richtig kühlt, wenn die Poren verstopft sind?

Nein! Denn man schließt zum einen nicht alle Poren und zum anderen sind die Stellen, an denen das Schwitzen unterdrückt wird, auf die gesamte Hautoberfläche betrachtet eher gering. Du solltest aber bevor du abends ins Bett gehst, das Antitranspirant abwaschen, so dass die Haut sich ein bisschen erholen kann.

 

Was gilt zu beachten bei Antitranspirantien mit Aluminiumsalzen?

Auch wichtig ist es, dass man die Antitranspirante mit Aluminiumsalzen nicht direkt nach der Rasur oder auf sehr trockene und rissige Haut aufträgt. Sonst könnten die Salze in den Körper eindringen und hier anreichern. Die Verwendung von Aluminium-Salzen wird aktuell als leicht bedenklich eingestuft, da sie im Verdacht stehen sich im Körper einzulagern und anzureichern und dann gesundheitsgefährdend sein können.

Jeder muss selbst entscheiden was für eine Art von Schweiß- / Geruchschutz er haben möchte. Stören Schweißflecke und die Feuchtigkeit am meisten, dann muss auf ein Antitranspirant zurückgegriffen werden, um den effektivsten Schutz gegen Schweiß zu bekommen. Wenn man aber nicht zu extrem schwitzt und nur die unangenehmen Gerüche bekämpfen will, dann ist man mit einem Deodorant gut bedient.

Das Wichtigste ist aber, dass Deodorant oder Antitranspirant nach dem Gebrauch von der Haut entfernt werden. Dies am besten sanft, sodass man die Haut nicht unnötig reizt oder austrocknet. Hier bietet sich eine sanfte Duschseife oder ein festes Waschstück an, die den selben PH-Wert haben wie die Haut.

 

Wieso ist Schwitzen dennoch so wichtig für unseren Körper?

Ebenso ist es aus verschiedenen Gründen sehr wichtig, dass wir Schwitzen. Die wichtigste Funktion ist, die Abkühlung des Körpers bei Hitze oder Anstrengung. Hierdurch versucht der Körper die ideale Körpertemperatur beizubehalten und den Körper vor Überhitzung zu schützen.

Eine weitere wichtige Funktion des Schwitzens ist die Reinigung des Körpers. Die Schweißdrüsen helfen dabei verschiedene Giftstoffe nach außen zu leiten, wie zum Beispiel Alkohole, Harnstoff, Arzneimittelreste, etc. Die dritte Aufgabe der Schweißdrüsen ist der Schutz der Haut und des Säureschutzmantels der Haut. Denn die Ausdünstungen über die ekkrinen Schweißdrüsen am ganzen Körper, welche einen sauren pH-Wert haben, sorgen dafür, dass der Schutzmantel der Haut aufrecht bleibt. Bakterien können nämlich in einem sauren Milieu schlechter überleben und sich nicht vermehren. Ein weiterer Bestandteil der Ausdünstungen ist der Stoff Dermicidin, welcher wie ein körpereigenes Antibiotikum wirkt, denn er tötet Bakterien ab. So bleibt unsere Haut immer geschützt.

 

Inhaltsstoffe im Check

Wir bieten in unserem Shop natürliche Deos an, welche auf den Einsatz von Aluminium verzichten und mit natürlichen Wirkstoffen die Schweißproduktion hemmen und dadurch unangenehme Gerüche verhindern.

 

2 in 1 Natürliches Deodorant von Niyok

Niyok Deo Green Touch

Niyok setzt auf verschiedenen Wirkstoffe und geht gleich 2 Probleme an. Es werden 4 Inhaltsstoffe verwendet, welche gegen den Geruch kämpfen – zum Beispiel Natriumcarbonat und Kokosöl. Die Schweißproduktion wird durch Salbeiöl gehemmt. So hat man auf natürliche Weise den kompletten Rundumschutz.

 

Deo Stick von Speick Pure

 

 

Speick setzt bei seinem Pure Deo Stick vor allem auf den Stoff Zinc Ricinoleate, welcher geruchsabsorbierende Eigenschaften besitzt. Außerdem setzen sie Salbei-Extrakt zur Hemmung der Schweißproduktion ein. Daneben sind noch viele pflegende Inhaltsstoffe enthalten um die natürliche Schutzschicht der Haut aufrecht zu erhalten.

 

Silber Deo Spray von Bioturm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bioturm setzt in seinen Deos auf verschiedene schweißhemmende und antibakterielle natürliche Wirkstoffe wie Silbercitrat, Alaun und Zinksalz. Hier bieten sie ein breites Angebot, von Spray bis Creme, für jede Vorliebe ist was dabei. 

   

 Deo Creme von Rosenrot

 

 

 

 

 

 

Einen sanften aber effektiven Ansatz hat Rosenrot mit seinen cremigen Deos. Diese Deos setzen auf die Pflege der Haut um die natürliche Bakterienabwehr aufrecht zu halten. Ebenso ist Kokosöl enthalten, welches antimikrobiell wirkt. Das zugefügte Natron neutralisiert Bakterien.

 

Deo Stick von Puremetics

 

 

Puremetics verfolgt mit seinem Deo-Stick ebenso den gleichen Ansatz und setzt auf Pflege und Regeneration der Haut. Hier kommt als antibakterieller Wirkstoff Natron zum Einsatz, welches es den Bakterien schwer macht sich zu vermehren. Ebenso kommt Magnolia Bark Extract in den Stick, welches eine hervorragende Wirkung gegen Bakterien zeigt. Abgerundet wird der pflegende Stick mit einem tollen Duft aus natürlichen Ölen und Essenzen.

 

Zu guter Letzt: Das Wichtigste ist, schwitzen ist etwas ganz natürliches und auch etwas sehr wichtiges für den Körper, daher sollte man es nie ganz unterdrücken. Das beste Mittel gegen Geruch bleibt die sanfte Körperhygiene und das regelmäßige Wechseln der Kleidung. Ebenso sollte man auf synthetische Fasern verzichten, da diese schneller beginnen zu riechen.

 

Solltet Ihr noch Fragen, Tipps oder Anregungen haben, schreibt uns gerne einen Kommentar.

 

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