!! 10% Rabatt auf Sonnencreme, Sonnenmilch & After Sun Lotion !!
Versandkostenfrei ab 39 €

Einkaufswagen

Ihr Einkaufswagen ist leer

Einkauf fortsetzen

Seife - Jahrhunderte an Tradition

Was genau ist Seife??

Seife, ob flüssig oder fest...jeder von uns benutzt sie täglich. Ob zum Waschen der Hände, der Haare, des Gesichts oder des Körpers. Aber auch zum Putzen oder Waschen im Haushalt. Seife ist ein Allrounder und wahrer Alleskönner.

Aber was ist denn Seife überhaupt genau und worin liegen die Unterschiede?

Herstellung: 

Seife besteht in erster Linie immer aus Fett (Triglyceride), heutzutage hauptsächlich aus pflanzlichen Ölen wie zum Beispiel Olivenöl. Diese Öle werden mit Wasser und einer alkalischen Substanz, zum Beispiel Natriumhydroxid oder Soda solange gekocht bis eine Reaktion stattfindet, die Verseifung. Neben der reinen Seife entsteht noch Glycerin, welches ein sehr wertvoller Rohstoff ist und vor allem in der Kosmetik als Feuchtigkeitsspender eingesetzt wird. Dieser Stoff verbleibt durch die modernen und schonenden Techniken zur Seifenherstellung, die heute angewandt werden, in der Seife.

Kaltverfahren:

Im Kaltverfahren, das nicht wirklich kalt ist, werden die Fette nur ganz wenig über Ihren Siedepunkt erhitzt und mit Hilfe von konzentrierter Lauge bei niedrigeren Temperaturen verseift. Die Seifen werden dann direkt in Form gegossen und müssen über mehrere Wochen hinweg reifen. Während dieses Prozesses baut sich die Lauge komplett ab, damit sie bei der Benutzung auf der Haut nicht mehr ätzend ist. Außerdem werden die Seifen fest. 

Die Vorteile des Kaltverfahrens sind, dass sehr "überfettete" Seifen entstehen, welche dadurch sehr pflegend sind. Ebenso bleibt das entstandene Glycerin ebenso in der Seife. 

Heißverfahren: 

Das Heißverfahren ist eine Abwandlung des Kaltverfahrens. Hier wird der Seifenschleim nach dem Anrühren so lange erhitzt bis die gesamte Lauge verbraucht ist. So kann die Seife nach dem Erkalten direkt verwendet werden. Durch die von außen zugeführte Hitze, kommt es zur vollständigen Reaktion zwischen dem Fett und der Lauge, daher ist sie nach dem Erkalten direkt einsatzbereit und nicht mehr ätzend. Das einzige was bei dem Herstellungsverfahren am Ende unterschiedlich ist, ist die Oberfläche und die Haptik der Seife.

Überfettung: 

Die Überfettung beschreibt den Anteil des nicht verseiften Öls in der Seife. Wurden zum Beispiel bei der Herstellung der Seife nur 90 % des eingesetzten Öls zu Seife, bleiben 10% Öl in der Seife zurück und die Überfettung liegt bei 10%. 

Grund für die Überfettung ist, dass Seifen, deren Fette zu 100% verseift wurden, auf der Haut stark entfettend sind und dies zur Austrocknung führt und nicht pflegend ist. Daher berechnet man die Menge der eingesetzten Lauge so, dass ein Teil der verwendeten Fette nicht verseift wird und so die Ölreste einen rückfettenden Effekt auf der Haut haben. 

Diese Seife hat einen Rückfettungsgrad von 7, daher ist sie eine hochwertige und pflegende Duschseife. 

Wichtig ist die richtige Seife für sich selbst und vor allem für den jeweiligen Gebrauch zu finden. Das ist zum einen Geschmackssache, aber auch ein Unterschied ob man sich nur die Hände damit waschen will oder eben auch das Gesicht, den Körper oder die Haare. Andere Seifen sind auch zum Spülen geeignet und benötigen dann natürlich keine Überfettung, weil sie in dem Fall ja nur Fett lösen sollen.

Seife ist seit Jahrhunderten ein wichtiger und toller Bestandteil des täglichen Lebens und wenn sie mit hochwertigen und tollen Ölen, Fetten, Farben und Kräutern und Gewürzen hergestellt wird, kann sie sogar zum Luxusprodukt werden. Eine tolle Seife ist auch ein sehr aufmerksames und schönes Geschenk. 

In unserem Shop findet ihr ganz unterschiedliche Seifen. Wir wünschen euch viel Spaß und Freude beim Ausprobieren. 

Kommentare (0)

Kommentieren Sie